MemoRails ist ein Drittmittelprogramm des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Stiftung EVZ. Es richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland, die auf kreative und zeitgemäße Art und Weise an die Verbrechen des NS-Regimes und ihre Folgen an Bahnhöfen in Deutschland erinnern.

 

Das EVZ-geförderte Projekt der VHS Meppen heißt "Spuren der Nachbarn sichtbar machen". Im Projekt wird die Rolle des mitten im Emsland gelegenen Bahnhofs Meppen in einem multiperspektivischen Ansatz auf seine NS-Geschichte befragt.

 

Im Projekt arbeiten eine Reihe von Personen und Institutionen zusammen, so neben Mitarbeitenden der VHS ebensolche u.a. der Archive der Stadt Meppen und des Lk Emsland, der Aktion Stolpersteine, der Gedenkstätte Esterwegen.

In zwei Vorträgen stellt der Historiker Manfred Fickers, der sich eingehend mit diesem Kapitel der Regionalgeschichte befasst hat, nun unter dem Titel „Umschlagplatz für Gefangene und Zwangsarbeiter – Der Bahnhof Meppen zwischen 1939 und 1945" die Ergebnisse seiner jüngsten Forschungen vor. Die Veranstaltungen finden zu folgenden Terminen statt:

📅 Donnerstag, 23. April 2026, 19:00 Uhr im Stadtmuseum Meppen (An der Koppelschleuse 19a, 49716 Meppen)
📅 Dienstag, 9. Juni 2026, 18:30 Uhr in der Gedenkstätte Esterwegen (Hinterm Busch 1, 26897 Esterwegen)

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten – gerne per E-Mail an nadine.schlump@vhs-meppen.de oder telefonisch unter 05931 / 9373-52. Die VHS Meppen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen des Gedenkens zu setzen.

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