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Gefangene auf dem Weg ins Lager

Alter Bahnhof Meppen
(Orig. Bild 5 bearbeitet)

Anmerkungen in Fußnoten

1 Heusinkveld, Evert: Die Meppen-Haselünner Eisenbahn, Nordhorn 1994. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs S. 22 und 23. Zum Gleisanschluss der Friedrich-Krupp AG, Schießplatz Meppen, S. 26 und 27. Die Gleise der MHE und das Ladegleis der KPEV/DRG/DR/DB sind auf den Fotos auf den Seiten 22, 23 (unten) und 24 zu sehen. Sie sind in den Jahren 1951 und 1952 vor dem Umbau des Bahnhofs entstanden.
Liebscher, Karl: Am Kabelkran. In: Stikker un Oplegger, Meppen im Mai 1954. Eine Zeitschrift für alle Mitarbeiter und Freunde des Heseper Torfwerks, S. 3 bis 8. Nachdruck in Herbers, Willi, Hrsg.: „Stikker und Oplegger“, Lingen 1995, S. 79 – 86.
Altmeppen-Többen, Hans: Die Werkbahn des Heseper Torfwerks und der Kabelkran in Meppen. In: Katholische Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden, Hrsg.: St. Maria zum Frieden Meppen-Esterfeld. Geschichte einer Kirchengemeinde und eines Stadtteils 1945 – 1995, Meppen 1995 S. 53 – 61.
Zum Streckennetz: Ostendorf, Dieter: Die ehemalige Werkbahntrasse des Heseper Torfwerks in Groß Hesepe, in: Haverkamp, Michael, Hrsg: Kulturlandschaftsmerkmale und Spuren der Industriekultur, 2. Auflage, Geeste 2023, S. 122 bis 131.

2 Liedtke, Karl: Völkerrecht und Massensterben – Die Kriegsgefangenenlager im Emsland und in der Grafschaft Bentheim 1939 – 1945. In: Faulenbach, Bernd; Kaltofen, Andrea, Hrsg: Hölle im Moor – Die Emslandlager 1933 – 1945, Esterwegen 2017, S. 195 bis 215.
Koers, Martin: Zwangsarbeitertransporte und niederländische „Zivilarbeiter“ bei der Bentheimer Eisenbahn, in: Kotte, Eugen; Lonnemann, Uwe: Die Bentheimer Eisenbahn im „Dritten Reich“, Gütersloh 2025, S. 119 – 148. Der Bahnhof Meppen und Gefangenentransporte: S. 121, 131 – 135 und 144/145. Zur Rolle der Feldbahnen der Torfwerke und der Staatlichen Moorverwaltung S. 129/130. Zur Übernahme der Betriebsführung der MHE durch die BE siehe Heusinkveld: Die Meppen-Haselünner Eisenbahn (wie Anm. 1) S. 20 bis 22.

3 Koers, Martin: Sowjetische Kriegsgefangene in den Lagern des Emslandes und der Grafschaft Bentheim 1941 – 1945. Lebens- und Arbeitsbedingungen, Schriftenreihe der Gedenkstätte Esterwegen Band 5, Göttingen 2025.

4 Heusinkveld: Die Meppen-Haselünner Eisenbahn (wie Anm. 1) S. 10 und Skizze S. 27.

5 Gottwaldt, Alfred: Der deutsche „Viehwaggon“ als symbolisches Objekt in KZ-Gedenkstätten. In: Gedenkstättenrundbrief, Nr. 139 (Oktober 2007), S. 18 bis 31, Zitat S. 20 und Nr. 140 (Dezember 2007), S. 3 bis19.

6 Alle Typen sind in dem Band von Carstens, Stefan/Scheller, Paul: Güterwagen Band 1.1, Gedeckte Wagen Länderbahn und DRG, Nürnberg 2018, beschrieben.

7 Liedtke, wie Anm. 2, S. 195.

8 Briefmarkensammler-Verein Meppen im BDPh. mit Unterstützung der Oberpostdirektion in Bremen, Hrsg.: Aus Meppens Postgeschichte, Meppen 1981.

9 Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3, S. 54 und 55. Liebscher, Karl: Unser „40-jähriger”, Heinrich Bruns, in: Liebscher, Karl, wie Anm. 1, S. 94 und 95.
Zitat S. 95: „Polen hüten riefen die Kinder, die mich kannten, wenn sie mir begegneten. Jeden Tag stand ich mit 20 – 30 polnischen Gefangenen im Moor, ungefähr an den derselben Stellen, an denen ich vorher als Torfarbeiter Bruns schon einige Liter geschwitzt hatte. Ich musste nur aufpassen, daß sie nicht wegliefen die Polen. Sie dachten aber gar nicht daran.“ (Interview mit Bruns, der 1939 zur Wehrmacht eingezogen wurde und als Landesschütze 1940 Kriegsgefangene aus dem Lager Groß Hesepe bei der Arbeit für das Heseper Torfwerk bewachen musste.)
Zitat aus der Schulchronik Lage 1930 – 1945, S. 28, zu den Geschehnissen im September 1944: „Die Schulen Nordhorns und der Obergrafschaft wurden mit holländischen Zwangsarbeitern belegt, die auch an dieser Verteidigungsstellung arbeiten mussten. Die ‚Landwacht‘ (örtliche Polizei) musste die Bewachung übernehmen.“

10 Buggeln, Marc: Meppen-Versen und Meppen-Dalum. Das System der KZ-Außenlager. In: Faulenbach, Bernd; Kaltofen, Andrea, Hrsg: Hölle im Moor – Die Emslandlager 1933 – 1945, Esterwegen 2017, S. 216 – 225.

11 Liedtke, wie Anm. 2, S. 196 bis 199. Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3, S. 69 und 70.

12 Liedtke, wie Anm. 2, S. 200 bis 202, Zitat S. 202.

13 Topper, Jacob: De Wonsstelling. Wanhopslinie voor Kornwerderzand. Dritte Auflage, Gorredijk 2022, S. 155 – 167.

14 Topper, wie Anm. 11, Zitate übersetzt vom Verfasser S. 162 und 163. Vergleiche auch die Schilderung von Gefangenen bei Liedtke, wie Anm. 2, S. 197 und 198, S. 201 und 202.

15 Topper, wie Anm. 11. S. 13 und 33.

16 Schulchronik der Schulgemeinde Alexisdorf 2. Band (1940 – 1956), S. 27 und 28, Schulchronik der Schulgemeinde Scheerhorn-Berge 1897 – 1944, S. 50 und 51.

17 Schulchronik Hülsen Kreis Meppen, S. 54 und 55.
Chronik der Schule Herßum, S. 48.
Chronik der Schule in Lahre (Teil 1: 1862 - 1940), S. 142 – 145.
Simme, Ernst: Kriegstagebuch 2. Weltkrieg – Haselünne im Zweiten Weltkrieg, bearbeitet von Wilhelm Rülander, in: Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte, Hrsg: Emsländische Geschichte 14, Haselünne 2007, S. 11 – 78, hier S. 29.

18 Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3, S. 67.

19 Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3, S. 74.

20 Liedtke, wie Anm. 2, Zitat S. 203. Zu den Sowjetischen Kriegsgefangenen S. 202 bis 208.

21 Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3. S. 78 bis 81. Zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Gefangenengruppe: S. 102 bis 177.

22 Koers, Zwangsarbeitertransporte, wie Anm. 2, S. 131.

23 Jühe, Wilhelm: Have you cigarettes? Der Überlebenskampf einer alleinerziehenden Mutter unter Hitler – Dokumentation eines Zeitzeugen der Jahre 1939 bis 1950, Werlte 2012, S. 46 bis 48. Jühe wurde am 13. Juli 1934 in Meppen geboren, sein Vater starb 37-jährig an den Folgen einer Krankheit im Dezember 1940.

24 Koers, Sowjetische Kriegsgefangene, wie Anm. 3, S. 105 bis 109. Koers, Zwangsarbeitertransporte, wie Anm. 2, S. 144, nennt auf der Basis aktueller Forschungen diese Zahl. Hintergründe und Dokumente dazu: Einsatzbefehl Nr. 8 des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD Reinhard Heydrich, 17. Juli 1941, in: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Hrsg.: Dimensionen eines Verbrechens, Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg, Ausstellungskatalog, Berlin 2021, S. 48 bis 55.

25 Koers, Sowjetischen Gefangene, wie Anm. 3, Zitat wiedergegeben auf S. 81, Zu den italienischen Militärinternierten S. 81 bis 85.
Liedtke, wie Anm. 2. S. 209 bis 2011.

26 Crabus, Mirko: Niederländische Zwangsarbeiter beim Bau der Emsstellung, in: Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim e.V./Stadtmuseum Lingen, Hrsg: Migration in der Ems- Dollart-Region – Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze, Sögel 2017, S. 24 – 28. Zu Meppen S. 25. Siehe auch Schulchronik Lage, wie Anm. 9, S. 28.

27 Buggeln, Meppen-Versen und Meppen-Dalum, wie Anm. 10, Zitat S. 220 Koers, Sowjetischen Gefangene, wie Anm. 3, S. 86 bis 90. Er nennt eine Belegung beider Lager mit insgesamt 2.500 Gefangenen auf der Basis der Zahlen vom Januar 1945. Weil aber erschöpfte Häftlinge nach Neuengamme zurückgebracht wurden und ebenso wie Gestorbene nachweislich durch andere ersetzt wurden, ist eine Gesamtzahl, wie von Buggeln angegeben, von gut 3.000 wahrscheinlich.
Knorr, Maleen: Niederländische Gefangene in den Emslandlagern und die Razzia von Putten, in: Emsländische Landschaft/Stadtmuseum Lingen (wie Anm. 24), S. 34 – 38.

28 Buggeln, wie Anm. 10, Zitat S. 224.
Zu den genauen Umständen der Räumung siehe Girgensohn, Lilja: „Es heißt Krepieren oder Marschieren“ – Die Räumung der KZ-Außenlager in und um Bremen 1945, Bremen 2025, S. 49 bis 58.

29 Schütte, Hubert; Altmeppen-Többen, Hans: Die Geschichte der Kirchengemeinde St. Maria-zum-Frieden – Vom ersten Gottesdienst bis zur Weihe der Notkirche.
In: Katholische Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden, Hrsg.: St. Maria zum Frieden Meppen-Esterfeld. Geschichte einer Kirchengemeinde und eines Stadtteils 1945 – 1995, Meppen 1995, S. 90 bis 92, Zitat S. 91.

30 Koers, Sowjetische Gefangene, wie Anm. 3, S. 11 und 12, Zitat S. 11.

31 Koers, Martin; Sonnenburg, Burghardt; Harpel, Henning, Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marianum Meppen: Das NS-Zwangsarbeiterlager „Kossentanne“in Meppen. In: Emsländischer Heimatbund Hrsg.: Emsland-Jahrbuch 2026, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes Band 72, S. 33 – 83.

32 Ostendorf, Dieter: Die Gebäude der ehemaligen Torfstreufabrik Annaveen in Schöninghsdorf, in: Haverkamp, Michael, Hrsg: Kulturlandschaftsmerkmale, wie Anm. 1, S. 96 bis 99.
Haverkamp, Michael: Die Reste der Torfkoksfabrik Annaveen in Schöninghsdorf, in Haverkamp, Michael, Hrsg: Kulturlandschaftsmerkmale, wie Anm. 1, S. 100 bis 105. Zur Bedeutung der Torfwerke Brill und Griendtsveen S. 104.
Liebscher, Karl: Unser „40-jähriger”, Heinrich Bruns, wie Anm. 9.

33 Ein Beispiel von vielen findet sich in dem Zeitungsartikel: Rave, Willy: „Ich habe unsere Luba sofort wiedererkannt – Polnische ‘Arbeitsmaid’ kam nach 53 Jahren wieder“ in: Ems-Zeitung Nr. 216, 15. September 1999 / Meppener Tagespost Nr. 219, 18. September 1999. (Bericht über den Besuch von Luba Szcibor, geborene Kozak, die als 16-Jährige aus Polen zur Zwangsarbeit verschleppt wurde, und von 1942 bis 1946 auf dem Hof Harkers in Meppen-Helte lebte.)

34 Lembeck, Andreas unter Mitarbeit von Wessels, Klaus: Befreit aber nicht in Freiheit – Displaced Persons im Emsland 1945 – 1950, DIZ Schriften Band 10, Bremen 1997, S. 12 bis 21, Zitat S. 14, der Bericht von Ludwik Walas auf S. 20.

35 Koers, Zwangsarbeiter, wie Anm. 2, S. 135 – 145.

36 Lembeck, wie Anm. 29, Tabelle S. 19.

37 Sievers, Anette; Krause, Britta: Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland, Sögel 2014, herausgegeben von der Emsländischen Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim und dem Emsländischen Heimatbund. S. 43 und 44.