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Initiativkreis Stolpersteine

Initiativkreis Stolpersteine

Der Initiativkreis „Stolpersteine“ wurde im Juni 2006 gegründet, um sich dem europäischen Gedenkprogramm des Kölner Künstlers Gunter Demnig anzuschließen und von ihm sogenannte „Stolpersteine“ auch in Meppen verlegen zu lassen. Diese kleinen Gedenksteine werden in den Boden eingelassen vor den Häusern, in denen Opfer des Nationalsozialismus zuletzt freiwillig lebten.

Initiativkreis Stolpersteine Bild 1
© Initiativkreis Stolpersteine Meppen
Initiativkreis Stolpersteine  Bild 2
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Auf goldglänzenden Messingtafeln ist jeweils die Inschrift zu lesen: „Hier wohnte“, dazu der Name und das Schicksal des Menschen, der nicht vergessen werden soll. In Meppen hat Gunter Demnig bisher 31 „Stolpersteine“ verlegt, mit denen an die von den Nationalsozialisten vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger Meppens erinnert wird.

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© Initiativkreis Stolpersteine Meppen
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Über die Verlegung von „Stolpersteinen“ hinaus hat der Initiativkreis einige weitere Gedenkaktionen initiiert und umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Neugestaltung des Eingangsbereiches des jüdischen Friedhofs mit Schülern der Berufsbildenden Schulen, die Errichtung einer Gedenkstele auf dem jüdischen Friedhof in Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Künstler Mario Haunhorst, das Aufstellen von Informationstafeln in Kooperation mit der Stadt Meppen am jüdischen Friedhof, an der Gedenkstätte an der Johannesschule und am Stadion des SV Meppen sowie das Setzen eines Gedenksteins am ehemaligen Standort der Synagoge. Zudem bieten die Mitglieder des Initiativkreises immer wieder Informationsveranstaltungen und Führungen auf den Spuren jüdischen Lebens in Meppen und auf dem jüdischen Friedhof an.

Initiativkreis Stolpersteine Bild 1
© Initiativkreis Stolpersteine Meppen
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Initiativkreis Stolpersteine Broschüre Im Jahr 2009 hat der Initiativkreis die Broschüre „Euer Name lebt“ herausgegeben. In dieser Broschüre werden in der möglichen Kürze die Biographien jüdischer Bürgerinnen und Bürger vorgestellt, die in Meppen geboren, gelebt, gewohnt, gelernt, gearbeitet, sich vielfältig engagiert haben und gute Nachbarn waren. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie deportiert und ermordet. Einige Jüdinnen und Juden konnten noch flüchten und mussten sich ein neues Leben weit entfernt von ihrer Meppener Heimat aufbauen. Die dritte, neu überarbeitete Auflage der Broschüre wird Ende 2026 vom Initiativkreis herausgegeben.

Initiativkreis Stolpersteine
Holger Berentzen
Burgstraße 21c
49808 Lingen
Tel.: 0591 964972-21
Email: h.berentzen@bistum-os.de

 

Die folgende Zeichnung der Synagoge wurde von Ernst Cohen aus dem Gedächtnis erstellt. Wir haben unter Mitwirkung von KI einen fotobearbeiteten Rekonstruktionsversuch unternommen:

Synagoge Meppen Zeichnung Cohen
Bild 2